Gemeinsam für krebskranke Kinder

Professor Witt vom Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg beschreibt die neusten Fortschritte in der Erforschung von Kindertumoren

In einem seltenen Zusammenschluss organisierten vier Odenwälder Organisationen einen Vortragsabend über ein wichtiges Thema: Krebserkrankungen bei Kindern.

So wichtig die Spendenaktionen von Serviceclubs und Kinderhilfsorganisationen sind, ist es mindestens genauso wichtig über die Arbeit für und mit krebskranken Kindern zu informieren. Im Odenwald gibt es hier seit vielen Jahren eine zuverlässige und kompetente Ansprechstelle, den Verein für krebskranke Kinder Odenwald e.V (VKKO). In enger Vernetzung mit Ärzt*innen aus dem Odenwald und der Station für krebskranke Kinder in Heidelberg ist der VKKO nicht nur da, um direkt Hilfe an Betroffene zu leisten sondern auch um Spenden zu generieren, die den kleinen Patient*innen in Heidelberg zugute kommen.

Viele Menschen im Odenwald, die auch nicht betroffen sind, wissen gar nicht, dass es diesen Verein gibt und was er tut. Um das zu ändern und gleichzeitig interessierten Personen einen Einblick in die Arbeit in Heidelberg zu geben schlossen sich die lokalen Ableger von Lions, Rotary und Kiwanis mit dem VKKO zusammen um einen Vortragsabend zu organisieren. Am 30. Oktober kamen 80 Interessierte im Festsaal der Energiegenossenschaft Odenwald zusammen um einem Vortrag von Prof. Olaf Witt, Direktor des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) zu lauschen. Professor Witt referierte über die Forschung, die Heidelberg unter seiner Ägide betrieben wird, die wichtige Fortschritte in der individuellen Behandlung von Tumoren bei Kindern bringt. Witt verstand es dabei auch die Informationen über das hochkomplexe Thema dem Laienpublikum näher zu bringen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden nicht nur Fragen beantwortet, auch Betroffene kamen zu Wort. Professor Witt nutzte den Abend auch, um sich für die finanzielle Unterstützung aus dem Odenwald über die Jahre zu bedanken. Schon 200.000 Euro kamen durch den VKKO zusammen, wobei auch hier natürlich die Serviceclubs und Kinderhilfsorganisationen wie Lions, Rotary und Kiwanis einen großen Beitrag leisteten.

Dr. Thomas Eisenhauer, 1. Vorsitzender des VKKO bedankte sich bei den unterstützten Organisationen, die sich nicht nur bei der Organisation beteiligten, sondern auch das Catering als Rahmen der Veranstaltung finanzierten und durchführten. Die Präsidenten der drei Clubs Jens Ihrig (Lions), Thomas Mergenthaler (Rotary, und gleichzeitig an diesem Abend Hausherr) und Christopher Diamantidis (Kiwanis) zeigten sich mit dem Abend sehr zufrieden und betonten ihren Dank auch gegenüber dem Orgateam.

Bilder: Felicitas von Lutzau